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Da liegt es nun wieder vor mir, lacht mich mit seiner Reinheit an, verhöhnt mich, das leere Blatt Papier. Wie kann etwas reines und jungfräuliches so grausam sein. Ich versuche es zu bändigen, seine wilde Leere mit Leben und Inhalt zu füllen. Doch die Worte, die mir früher so leicht aus der Feder auf das Papier flossen scheinen verbraucht. Ich denke mich in die Feder meines Stiftes, versuche mich gleich der Tinte selbst auf das Papier zu schreiben. Meine Gedanken fliegen dahin und begeben sich auf eine Reise in ein Land, in dem es ausreichend Worte gibt. Ich gleite dahin über die Landschaften meiner Inspiration, meiner inneren Gefühle und tiefsten Erinnerungen. Immer neue Welten tun sich unter mir auf, in immer neuen Farben teilt sich mir ein Universum mit, dessen Existenz ich mir immer sicher war, jedoch noch nie in meinem Leben hatte ich es tatsächlich gesehen. Wie in einem Rausch befinde ich mich zwischen den Welten, halb im hier und jetzt und halb in den unendlichen Weiten der Fantasie.

Meine Hand gleitet, den Stift fest umschlossen, über das Papier, wie in Trance. Die Geschichte fließt aus mir, es ist alles so logisch. Eines führt zum anderen.