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Hände

 

Stell dir vor, du spazierst durch die Straßen einer fremden Stadt. Die Sonne scheint, es ist drückend heiß. Die Hitze macht dich müde und benommen und du sehnst dich nach etwas Schatten und kühler Luft.
Vor dir steht ein alter Torbogen, rote Backsteine die in der Hitze glühen. Du trittst unter den Bogen, eine angenehme Kühle empfängt dich und du beschließt, dich im Schatten des Torbogens eine Weile auszuruhen.
Bänke gibt es keine und so setzt du dich einfach auf den Boden und lehnst dich an die kühle Steinwand.
Die Innenmauern des Tores sind unverputzt und du spürst deutlich die Konturen der Steine in deinem Rücken. Du streckst deine Beine aus, dein Kleid rutscht ein bisschen hoch und die Pfastersteine schmiegen sich and deine Kniekehlen. Das Pflaster ist kalt und erstaunlich glatt. Du schließt die Augen und genießt den Kontrast zwischen den rauen Backsteinen gegen die du lehnst und den glatten Pflastersteinen auf denen deine Beine liegen.
Deine Hände streichen über das Pflaster und du denkst an all die Menschen, die seit Bestehen des Torbogens über diese Steine gelaufen sind, als deine linke Hand plötzlich auf etwas zu liegen kommt, das sich so gar nicht pflastermäßig anfühlt. Du öffnest die Augen und entdeckst ein kleines, altes Buch mit verstaubtem Einband und vergilbten Seiten, das in einer Pflastermulde liegt.
Neugierig hebst du es auf, legst es in deinen Schoß und betrachtest es von allen Seiten. Eine merkwürdige Hitze scheint von dem Buch auszugehen, obwohl es sich genauso kalt anfühlt wie das Pflaster auf dem es lag. Die Stelle an der das Buch in deinem Schoß liegt erwärmt sich, Wärme pulsiert durch deine Beine und deinen Bauch - Wärme, die direkt aus deinem Körper zu kommen scheint, anstatt von außerhalb.
Du schlägst das Buch auf und blickst auf eine Bleistiftzeichnung zweier Hände. Beide Hände wenden dir die Innenseiten zu, fragend, als ob sie auf eine Antwort von dir warten würden. Fast scheint es so, als ob dich die Hände beobachten würden, was dir unangenehm ist.
Du willst die nächste Seite aufschlagen, aber kannst deine Hand nicht zum Umblättern bewegen. Du schaust auf die Hände, fragend. Die Hände schauen auf dich, fragender. Du überlegst, was die Frage sein könnte, bist aber unfähig dich länger als zwei Sekunden auf einen Gedanken zu konzentrieren. Du blinzelst, du schüttelst den Kopf - die Hände sind immer noch da und blicken dich an, fragend.
Du erwiderst den Blick, versinkst im Anblick der Hände und plötzlich weißt du, was sie dich zu fragen scheinen. Du nickst unmerklich mit dem Kopf, ein Windstoß kommt auf und schlägt die Seite um. Zuerst bemerkst du keinen Unterschied zur vorherigen Seite. Wieder Hände, wieder fragend. Aber jetzt bewegen sich die Hände, scheinen sich zu strecken und größer zu werden. Dimensionen verschieben sich, du starrst wie gebannt auf die Seite, während sich die Hände dir entgegenzustrecken scheinen.
Eine Hand berührt deinen rechten Arm. Sanft streicht sie über deine Haut. Schaudern.
Die Kühle der Hand vermischt sich mit dem Hauch klebriger Feuchtigkeit auf deinem Arm. Die Berührungen der Hand werden fordernder, die andere Hand ergreift deinen linken Arm. Sie hält ihn nur leicht und trotzdem kannst du dich nicht bewegen. Die Hände streichen deine Arme entlang Richtung Schultern, deine Nackenhaar sträuben sich schon bevor die erste Hand deinen Nacken erreicht hat.
Du lässt deinen Kopf auf deine Brust sinken. Es kribbelt. Ein angenehmes, erregendes Kribbeln, das sich von deinem Nacken in den Rest deines Körpers ausbreitet.
Die Hände haben dein Gesicht erreicht, folgen dem Verlauf deiner Backenknochen, berühren deine Wangen, streicheln deine Augenbrauen und folgen dem Verlauf deines Haaransatzes. Schließlich ereichen sie deine Lippen.
Mutiger geworden, öffnest du deinen Mund und berührst den Zeigefinger einer der beiden Hände mit deiner Zunge. Erschreckt zuckst du zurück, die andere der beiden Hände bewahrt deinen Kopf davor sich an der Tormauer zu stoßen.
»So muss Feuer schmecken«, denkst du, »nur ohne die Hitze.«
Eine der Hände legt sich auf deine rechte Schulter, die andere wandert an deinem Kopf entlang Richtung Oberkörper und kommt knapp über deiner rechten Brust zum liegen, die Innenseite dir zugewendet.
Inzwischen erkennst du die fragende Geste sofort und nickst leicht. Die Hand zögert, wendet sich langsam und rutscht unmerklich tiefer.
Deine Brustwarzen richten sich auf und drücken sich gegen den Stoff, der sie umhüllt. Die Hand umkreist sie langsam, wandert von einer zur anderen und wieder zurück.
Jede Berührung lässt dich erschaudern; an deinem Nacken bilden sich kleine Schweißperlen.
Du kannst dich nicht bewegen, die andere Hand hält dich sanft aber bestimmt gegen die Mauer gedrückt. Die Hand auf deiner Brust wandert tiefer, du hälst den Atem an als sie nur knapp an deinem Venushügel vorbei dein linkes Bein herabwandert, dir über den Knöchel streicht und über dein rechtes Bein nach oben fährt. Sie bleibt auf deinem Beckenknochen liegen und die Finger zeichnen kleine Spiralen auf dein Kleid.
Jede Berührung durchdringt den Stoff, durchdringt deine Haut und setzt sich in deinem Körper fort, durchdringt dein Becken, heiß und gleichzeitig angenehm kühl.
Kleine Schweißperlen lösen sich von deinem Hals und rinnen über deine Brüste in deinen Schoß, wo sie sich mit deiner beginnenden Erregung vereinigen.
Die andere Hand verlässt deine Schulter, streift deinen rechten Arm hinab, fast unsichtbare weiße Druckspuren auf deiner geröteten Haut hinterlassend. Sie streichelt dein Knie, sanfte, runde Bewegungen. Kitzeln.
Du spürst, du könntest aufstehen und weglaufen, tust es aber nicht. Während die eine Hand weiter Figuren auf dein Becken zeichnet, schlüpft die andere unter dein Kleid.
Ganz sanft berührt sie die Haut an der Innenseite deiner Oberschenkel und wagt sich gerade soweit vor, um dir wieder den Atem stocken zu lassen.
Für einige Sekunden schwebt sie über deinem Höschen, senkt sich ein wenig und legt sich dann auf deinen Bauch. Die zweite Hand folgt der ersten und zusammen bewegen sich langsam nach oben und streicheln deine Brüste.
Bisher unbekannte Gefühle durchfluten dich, dein Atem verkürzt sich und dein ganzer Körper streckt sich vor Erregung. Du spürst das Blut in deinen Adern pulsieren, spürst wie Blut deinen Unterkörper erreicht, du spreizt deine Beine. Nur leicht, zu Beginn, später mehr.
Wärme durchflutet deinen Schoß und lässt deine Schamlippen feucht gegen den Stoff deines Höschen hervortreten.
Die Berührungen an deinen Brüsten werden fordernder. Deine Hände krallen sich in die Spalten zwischen zwei Pflastersteinen.
Eine der Hände wandert auf deinen Rücken und streicht deine Wirbelsäule entlang bis zum Nacken wo sie umkehrt und langsam Richtung Po hinabgleitet. Für einen kurzen Augenblick scheint sie mit der Naht deines Höschens zu kämpfen, dann kommt sie auf einer deiner Pobacken zum liegen. Der Schatten des Torbogens vor deinen Augen beginnt zu flimmern, du fühlst dich, als ob du schweben würdest.
Die Hand beginnt deinen Po zu massieren, sanft zuerst, dann immer kräftiger. Die andere Hand verlässt deine Brüste und streicht dir über den Bauch, bevor sie zwischen deinen Beinen liegen bleibt. Du stöhnst leise.
»Jetzt mach schon!« Dein Unterkörper biegt sich der Hand entgegen, stößt aber auf keinen Widerstand. Die andere Hand streicht zwischen deinen Pobacken nach unten. Zittern. Dein Atem stockt. Nichts.
Beide Hände haben aufgehört sich zu bewegen. Du kannst die Wärme spüren, die von ihnen ausgeht. Deine Erregung wächst, unruhig rutscht du hin und her.
Schließlich hältst du es nicht länger aus und streifst dir mit deiner rechten Hand dein Höschen ab. Die Hände leisten keinen Widerstand, der Stoff durchdringt sie, als ob sie Luft wären.
»Muss ich euch erst zeigen wie frau das macht?« Deine Hand legt sich auf deinen Venushügel, schiebt sich fahrig tiefer, durchdringt eine der Hände. Ein Gefühl wie brennendes Eis.
Du zuckst zusammen, tastest dich aber trotzdem weiter. Wärme umgibt deine Finger. Feuchtigkeit. Erregt fährst du dir über deinen Kitzler, streichelst dich, deine andere Hand an deinen Brüsten.
Rohe Zärtlichkeit, keine Zeit mehr für sanfte Streicheleien. Deine Finger gleiten in dich, du spürst wie Erregung in Wellen auf dich zu rollt. Dein Magen verkrampft sich, Leere vor deinen geweiteten Pupillen.
Du blickst auf die Hände.
»Schaut genau hin, vielleicht lernt ihr noch was.«
Du lässt dich fallen, spürst, Augenblicke noch bis dich die erste Welle überrollt.
Plötzlich schlägt dir eine Hand auf deine Finger, Schmerz durchzuckt dich.
Die Hand, die gerade noch regungslos zwischen deinen Beinen lag, schwebt jetzt vor deinen Augen. Zeigefinger ausgestreckt bewegt sie sich leicht hin und her, ihr Blick scheint mahnend und spöttisch zugleich.
Du hebst deine Hände, willst sie wegschieben, aber die andere Hand ist schneller, ergreift deinen Arme und hält sie fest.
Die zweite Hand wandert von deinem Po zwischen deinen Beinen durch und beginnt, deinen Venushügel zu kraulen. Ganz langsam bewegt sie sich tiefer.
Gegen deinen Willen gelingt es der Hand dich wieder zu erregen. Zögernd erst, trotzig...
Dir scheint, als ob die Hand überall gleichzeitig ist. Während die erste Hand immer noch deine Hände gefangen hält, streichelt dich die zweite am ganzen Körper. Forschende Finger verschwinden zwischen deinen Schamlippen und Pobacken, streicheln dich innen und außen, schnell, und scheinen doch genau zu wissen, was sie tun. Baden in Feuchtigkeit, die dir in kleinen Bächen die Innenseite der Schenkel hinabläuft.
Du schließt die Augen, siehst ein Meer von Farben, spürst wie dein Körper erstarrt, Hitzewellen treffen dich. Du seufzt.
Die Hand spielt ein undendliches, grausames Spiel mit dir, wird langsamer, schneller und plötzlich sind beide Hände schlagartig ganz verschwunden.
Bevor du recht verstehen kannst, was passiert, wird dein Körper von Erregung geschüttelt, erlösende Wellen überrollen dich, dein Becken zuckt und du sinkst langsam seitlich zu Boden, während dein ganzer Körper von Blitzen durchzuckt wird.
Als du die Augen wieder aufmachst, bleiben die Hände verschwunden. Das Buch liegt vor dir auf dem Pfaster. Du hebst es auf und beginnst zu blättern. Die Seiten sind leer, staubig und vergilbt. Du streichst dein Kleid glatt und trittst aus dem Schatten des Torbogens in die gleißende Sonne. Die Hände. Nur ein Traum?
Wenn du bloß nicht so durchgeschwitzt wärest und dein Höschen nicht ganz so feucht zwischen deinen Beinen spüren würdest.
Erschöpft setzt du dich an einen Tisch in einem nahe gelegenen Cafe und beschließt abzuwarten bis die Mittagshitze ein wenig abgeklungen ist.